Geänderte Öffnungszeiten Recyclinghöfe im Dezember
12. Dezember 2025
Recyclinghöfe ab 16:00 Uhr geschlossen
24. Dezember 2025 – 27. Dezember 2025
31. Dezember 2025 – 1. Januar 2026
Recyclinghöfe ganztägig geschlossen
Ab 2. Januar 2026
sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Verbandsversammlung am 3. Dezember 2025
von Katharina Grimm
Glasfaserprojekt fast am Ziel – weitere Investitionen in Infrastruktur
Glasfaser für schnelles Internet: kurz vor dem Ziel
Wir stehen kurz vor dem Abschluss eines großen Infrastrukturprojektes der Region: In den vergangenen neun Jahren wurden in 29 Gemeinden rund 1.066 Kilometer Leerrohre verlegt. Rund 10 Prozent der Leerrohre konnten im Zuge anderer Bauarbeiten – insbesondere bei Maßnahmen der Schleswig-Holstein Netz AG – mitverlegt werden. Über 12.000 Haushalte sind bereits an das Glasfasernetz angeschlossen und können dessen Vorteile nutzen. Sieben dezentrale Technikstationen (PoPs) gewährleisten eine schnelle und gleichmäßige Netzversorgung - dafür wurden insgesamt über 3.000 Kilometer Glasfaserkabel in der Region verlegt. Über 3.000 Grundstückseigentümer haben uns die Nutzung ihrer Grundstücke für die Verlegung der Trassen ermöglicht. Insgesamt wurden rund 118 Millionen Euro investiert, davon mehr als 54 Millionen Euro als Förderung von Bund und Land. Das von uns geschaffene Netz wird von der TNG Stadtnetze GmbH aus Kiel betrieben.
Schleswig-Holstein liegt beim schnellen Internet bundesweit vorne und hat das für 2025 gesteckte Ziel von 95 Prozent Glasfaserabdeckung erreicht. „Der Abschluss dieses Projekts ist ein bedeutender und folgerichtiger Schritt für die Region. Es freut mich, dass wir dieses wichtige Vorhaben nun erfolgreich abschließen können. Es ist wichtig, auch die gemeinsamen Erfolge sichtbar zu machen. Der Glasfaserausbau in Ostholstein ist und bleibt ein Gemeinschaftsprojekt, das nur durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich wurde“, betont Torsten Hindenburg, unser Geschäftsbereichsleiter Breitband.
Gezielte Investitionen in eine moderne Infrastruktur
Um die Ver- und Entsorgung langfristig nachhaltig und sicher zu gestalten sowie den Sanierungsbedarf aus früheren Jahrzehnten nachzuholen, investieren wir weiterhin in die Zukunft der Region. Die Finanzierung erfolgt über zusätzliche Kredite. Für das Jahr 2026 haben die Mitglieder Investitionen in Höhe von rund 33 Millionen Euro beschlossen. Geplant sind umfangreiche Erneuerungen und Erweiterungen der Infrastruktur in allen wesentlichen Bereichen. Hanna Liedtke, unsere Geschäftsbereichsleiterin Entwässerung, erläutert zu den geplanten Investitionen: „Durch unsere kontinuierlichen Investitionen stellen wir sicher, dass unsere Infrastruktur auch künftigen gesetzlichen Anforderungen gerecht wird, wir die Qualität unserer Leistungen zum Schutz der Gewässer in der Region dauerhaft gewährleisten können und den Sanierungsbedarf aus früheren Jahrzehnten nachholen. Insgesamt schaffen wir mit unseren Maßnahmen eine zukunftsfähige und sichere Versorgung und Entsorgung“.
Für das Jahr 2026 sind folgende Investitionen vorgesehen:
- 8,6 Millionen Euro in die Abfallwirtschaft für eine moderne und zuverlässige Entsorgung,
- 17,7 Millionen Euro in die Schmutzwasserinfrastruktur,
- 3,1 Millionen Euro in Maßnahmen zur Niederschlagswasserbeseitigung,
- 1,6 Millionen Euro für den noch fehlenden letzten Teil des Ausbaus des Glasfasernetzes, den die Region digital vernetzt und zukunftssicher macht sowie Nachverdichtungen und
- 2,1 Millionen Euro für sonstige Investitionen, wie beispielsweise die Weiterentwicklung von IT-Systemen und die Modernisierung von Betriebsgebäuden.
Gebühren-/Preisanpassungen im Detail (Angaben in brutto)
- Abfall: keine Gebührenanpassungen
- Niederschlagswasser: keine Gebührenanpassungen
- Schmutzwasser: Die Grundgebühr bleibt unverändert, während die Leistungsgebühr pro Kubikmeter von 3,62 Euro auf 3,97 Euro ansteigt. Ein drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 120 Kubikmetern zahlt künftig 596,40 Euro statt 554,40 Euro Leistungsgebühr. Dies entspricht einer Erhöhung von 42,00 Euro pro Jahr (monatlich
3,50 Euro).
Die Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser werden einjährig festgelegt und gelten für das Jahr 2026. Die Steigerungen ergeben sich aus den seit einigen Jahren deutlich erhöhten Sanierungsquoten und den dafür getätigten Investitionen.
Gelbe Tonne: Ab 2026 übernimmt Gollan
Im Bereich der Entsorgung von Leichtverpackungen (LVP) haben wir uns aus wirtschaftlichen Gründen dazu entschlossen, die Sammlung der Gelben Tonnen abzugeben. Frank Spreckels, unser Verbandsvorsteher, erklärt dazu: „Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Über drei Jahrzehnte hinweg haben wir diese Aufgabe mit großem Engagement wahrgenommen. Zu einer erfolgreichen Weiterentwicklung gehört jedoch auch, die eigenen Strukturen regelmäßig kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls neue Wege zu gehen“. Mit dem vorbereiteten Übergang an Gollan bleibt verlässliche Entsorgungssicherheit im Kreisgebiet gewährleistet – für Haushalte, Betriebe und die Kommunen gleichermaßen. Bürgerinnen und Bürger behalten ihre bisherigen Gelben Tonnen – es ist kein Handeln erforderlich. Die Leerung der Gelben Tonnen erfolgt ab dem 1. Januar 2026 weiterhin am gleichen Abfuhrtag. Damit bleiben die bekannten Wochenrhythmen und Tageszuteilungen für die Bürgerinnen und Bürger unverändert. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Vertrauen.
Unser Strom
Ein weiterer Meilenstein ist unser Stromprodukt. Fünf Monate nach Einführung konnten bereits 27,0 Gigawattstunden Strom verkauft werden. Das entspricht dem Stromverbrauch einer Gemeinde mit 10.000 Einwohnern. Sven Bäumler, unser Geschäftsführer der ZVO Energie GmbH, betont: „Die Einführung unseres neuen Stromprodukts entwickelt sich äußerst positiv. Viele Menschen in der Region schätzen, dass wir Strom aus erneuerbaren Quellen anbieten. Dabei ist uns wichtig, dass wir als Unternehmen fest in Ostholstein verwurzelt sind und sämtliche erwirtschafteten Mittel wieder gezielt in die regionale Infrastruktur investieren“.