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Gebührenanpassungen Schmutzwasser 2026
von Katharina Grimm
Gebührenanpassungen ab 2026
Ab 01.01.2026 wird die Leistungsgebühr für die Schmutzwasserbeseitigung von 3,62 Euro auf 3,97 Euro pro Kubikmeter angepasst. Die Grundgebühr für die Serviceleistungen bleibt unverändert. Für einen Drei-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 120 Kubikmetern Trinkwasser ergibt sich daraus eine jährliche Erhöhung von 42 Euro (3,50 Euro monatlich). Die Anpassung der Jahresgebühr inklusive der Grundgebühr für die Schmutzwasserbeseitigung erhöht sich für einen Drei-Personen-Haushalt um ca. 7,6 %.
Die Gebühren für die Abfall- und Niederschlagswasserbeseitigung bleiben für das Jahr 2026 unverändert.
Hintergrund
Um die Ver- und Entsorgung langfristig nachhaltig und sicher zu gestalten sowie den Sanierungsbedarf aus früheren Jahrzehnten nachzuholen, investieren wir als ZVO weiterhin in die Zukunft der Region. Die Steigerungen ergeben sich aus den seit einigen Jahren deutlich erhöhten Sanierungsquoten in die öffentliche Infrastruktur und den dafür getätigten Investitionen.
Für das Jahr 2026 hat die ZVO Verbandsversammlung Investitionen in Höhe von rund 33 Millionen Euro beschlossen. Vorgesehen sind Erneuerungen und Erweiterungen der Infrastruktur in den Bereichen Schmutzwasserbeseitigung (17,7 Millionen Euro), Abfallwirtschaft (8,6 Millionen Euro), Niederschlagswasserbeseitigung (3,1 Millionen Euro), Glasfaserausbau (1,6 Millionen Euro) sowie Sonstiges (2,1 Millionen Euro). Die Finanzierung erfolgt teilweise über Kredite.
FAQ Gebührenanpassungen 2026
Ab 01.01.2026 wird die Leistungsgebühr für die Schmutzwasserbeseitigung von 3,62 Euro auf 3,97 Euro pro Kubikmeter erhöht. Die Grundgebühr bleibt gleich.
Für Abfall- und zentrale Niederschlagswasserbeseitigung gibt es keine Veränderungen bei den Gebühren.
Beispiel: Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 120 Kubikmetern Trinkwasser zahlt künftig 596,40 Euro statt 554,40 Euro Leistungsgebühr. Dies entspricht einer Erhöhung von 42 Euro pro Jahr (monatlich 3,50 Euro). Die Anpassung der Jahresgebühr inklusive der Grundgebühr für die Schmutzwasserbeseitigung erhöht sich für einen Drei-Personen-Haushalt um ca. 7,6 %.
Die Steigerung ergibt sich aus den seit einigen Jahren deutlich erhöhten Sanierungsquoten und den dafür getätigten Investitionen. Die Gebührenanpassung erfolgt aufgrund gestiegener Investitionen in die Sanierung und Modernisierung der öffentlichen Kanalnetze und Klärwerke des ZVO.
Neben der Abdeckung der inflationsbedingt steigenden Kosten werden die Einnahmen vor allem für die Finanzierung von Investitionen in die Infrastruktur verwendet. Für das Jahr 2026 sind Investitionen in Höhe von 17,7 Millionen Euro in die Schmutzwasserinfrastruktur geplant.
Die Gebühren werden kostendeckend und nach den gesetzlichen Vorgaben des Kommunalabgabengesetzes kalkuliert. Mögliche Überschüsse werden in Folgejahren einkalkuliert und so an die Kundinnen und Kunden in Form von Beitrag- Gebührenanpassungen zurückgegeben. Es werden keine Gewinnzuschläge erhoben.
Die jeweiligen Kostenstrukturen sind von einer Vielzahl individueller Bedingungen abhängig. Unsere Gebühren unterscheiden sich vor allem deshalb von denen in Städten, weil in Regionen mit geringerer Bevölkerungsdichte – wie Ostholstein – die Kosten pro Haushalt höher sind. Das liegt vor allem daran, dass die Leitungsnetze deutlich länger sind als in Städten mit kompakter Bebauung. Zusätzlich investieren wir weiterhin in die Sanierung und Modernisierung der Infrastruktur, um die Ver- und Entsorgung langfristig nachhaltig und sicher zu gestalten und den Sanierungsbedarf aus früheren Jahrzehnten aufzuarbeiten. Wir sind bestrebt, dezentrale Regionen zu zentralisieren und somit den Umwelt- und Gewässerschutz voranzutreiben.
Bei allem, was wir tun, suchen wir nach kostengünstigen Lösungen. Das Grundprinzip eines Zweckverbandes ist, Synergieeffekte durch den Zusammenschluss von Gemeinden zu nutzen. Das ist gerade in ländlichen Regionen sehr sinnvoll. Außerdem setzen wir auf Eigenenergiegewinnung auf unseren Anlagen, zum Beispiel durch Photovoltaik und die Nutzung von Klärgas in unseren Blockheizkraftwerken. Damit reduzieren wir unsere eigenen Kosten und decken einen Teil unseres Energiebedarfs selbst. Dies trägt auch dazu bei, unser Ziel zu erreichen und bis 2032 treibhausgasneutral zu werden. Die Reduzierung von Treibhausgasemissionen ist für uns seit vielen Jahren ein Thema. Wenn wir energieeffizientere Technik in unseren Anlagen einsetzen, spart dies Kosten und CO₂.
Die Gebühren für die Abfall- und Niederschlagswasserbeseitigung bleiben für 2026 unverändert.
Für weitere Fragen steht unser Kundenservice unter kundenservice@zvo.com und telefonisch 04561 399-111 gerne zur Verfügung.